DIE KUNDIN
Das fabelhafte Leben einer Kämpferin
Ein Dokumentarfilm von Camilo Berstecher Barrero

Was kann ich als Einzelner schon ausrichten? Es ist keine einfache Frage, wer jedoch in Deutschland nach seinem Personalausweis greift, findet dort die Antwort. 1990 entschied sich Marlies Krämer dazu, ihre neuen Papiere nicht zu unterschreiben, da im Unterschriftsfeld nur die männliche Variante »Inhaber« stand. Bundesweit sammelte sie Unterschriften, bis der Gesetzgeber beschloss, sie – und damit alle Frauen – als »InhaberIn« anzuerkennen.

Heute kämpft die 84-Jährige gegen das Bankensystem. Sie fordert ihre Sparkasse vergeblich dazu auf, als Kundin anerkannt zu werden. Ein symbolischer Streit gegen das patriarchalische System. Wer steckt hinter dieser starken Frau? Für wen kämpft sie in ihrem Alter immer noch? Woher nimmt sie ihre Kraft?”

„Die Kundin“ – Deutsche Online-Premiere 05. – 23.05.2021 DOK.fest München
Anmeldung: https://www.diekundin.com/dokfest
Weitere Infos: www.diekundin.com

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RE-IMAGINING THE TOWER OF BABEL
Languages, Cultures, Cultural Diplomacy & World Peace in 2020

The Transatlantic Dialog (TAD) initiators are going to publish a book documenting the achievements of TAD hitherto… bringing together short essays and reflections on the content of the conferences, as well as testimonials from participants in the 4 resp. ‘5’ previous editions of the Transatlantic Dialogue project.

Spielwerker and GrAFiTi ASBL participated! Have a closer look @TAD20

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ESPRESSO BLUES
von Fabrice Melquiot

Cyril, Anfang 30, Nachtwächter, wird jäh aus seinen Träumen gerissen. Vom Leuchtturmwärter Nightingale auf die Spur gebracht, fürchtet er die Liebe seines Lebens verpasst zu haben. Kurz entschlossen macht er sich auf die Suche nach „Du“.

Espresso Blues galoppiert dahin zwischen Traum und Realität, nimmt kein Blatt vor den Mund und erinnert in seiner lustvollen Sprache an ein modernes „Romeo & Julia“. Unsere deutsche Erstaufführung nimmt sich dies zu Herzen und verspricht einen Abend ohne Längen und Klimmbimm.

Wir spielen dieses Stück zweisprachig, auf Deutsch und Französisch. Bewusst spielen wir ohne Übertitelung, denn auch so lässt sich Theater, die Welt und die Liebe verstehen, oder eben nicht.

l’amore, che cosa è?

Schauspiel: Ole Bechtold und Léa Zehaf
Regie: Martin Haberstroh
Dramaturgie: Bahadir Canioglu
Musik & Ton: Simon Nellessen, Floris Gnad
Bild & Video: Camilo Berstecher Barrero
Produktion: Tom Streeb
Assistenz: Isabelle Gebert, Sarah Materna, Jacobo Quiroz
Illustration: Jule Ackermann
Bild & Grafik: Camilo Berstecher, Lisa Griffel

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L I E B E
CORONA
Das Leben in Zeiten Coronas

Wir sind uns einig, Corona hat so ziemlich alles auf den Kopf gestellt, einige Bereiche unserer Gesellschaft in die Knie gezwungen, aber auch einiges ans Tageslicht gebracht. In Zeiten des ‘social oder physical distancing’ ist viel Zwischenmenschliches zu kurz gekommen, gleichzeitig sind sich Menschen, Partner, Familien näher gekommen als je zuvor. Wir empfinden momentan stärker die ganze Bandbreite an Gefühlen von Liebe, Dankbarkeit über Angst und Trauer bis hin zu Hoffnung. Leben in Quarantäne ist krass, emotional und vielerorts auch richtig kreativ.

Wir fragen Euch, was habt ihr in dieser Zeit erlebt und wie habt ihr Euch gefühlt? In welchen Momenten der Einsam-, Zweisam- oder Mehrsamkeit seid ihr an Eure Grenzen geraten? Welche neuen Entdeckungen habt ihr gemacht? Was davon soll Teil von Euch werden, Euch auch nach Corona begleiten? Was wollt ihr für die Nachwelt festhalten und vor allem wie wollen wir uns daran erinnern?

Aus Euren Beiträgen werden wir einen Kinofilm produzieren, der vielschichtig von dieser Zeit erzählen kann! Und jetzt seid ihr dran!

Was?
Schildert uns in Form eines Videos (1-3 Minuten) ein Erlebnis Eurer Gefühlswelt, das Euch bewegt oder berührt hat. Was wollt ihr Euren Enkelkindern erzählen? Ob stumme Beobachtung, Statement oder Performance – der Film soll von Eurer Vielfalt geprägt sein.

Wie?
Schickt uns Eure Videos über das Uploadformular (–>hier) oder per WhatsApp an +49157 35472402, egal ob mit dem Handy oder der Kamera gefilmt.

Wann?
Bis Ende 2020.

Ihr habt eine Idee, wisst aber nicht wie ihr sie filmisch umsetzen sollt? Kein Problem! Schreibt uns an liebecorona@spielwerker.com oder per WhatsApp und wir machen uns gemeinsam Gedanken.

Format:
– bitte Videos in Querformat Mindestens
– 1 bis maximal 3 Minuten
– Vermeide zu viele Bewegungen und nach Möglichkeit wackelnde Aufnahmen
– Wenn gesprochen wird, vermeide Hintergrundgeräusche und sprich laut und deutlich. Gerne uff saarlännisch!

Das Projekt wird im Rahmen des Wettbewerbs “20×1.000 Corona Hilfe” der UnionStiftung durchgeführt und vom HBK Masterstudent Camilo Berstecher Barrero in Zusammenarbeit mit dem interkulturellen Bühnenkollektiv Spielwerker realisiert.

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Teilnahme-Bedingungen
Mit dem Upload deiner Videos bist du mit der Verwendung und Verbreitung im Rahmen des Filmprojektes „LIEBE CORONA“ einverstanden. Mit dem Upload bist du Dir auch sicher, dass du die alleinigen Bildrechte an Deinen Videos besitzt. Falls Kinder in den Videos zu sehen sind, benötigen wir eine Extra-Erlaubnis. Sollten deine Videos ausgewählt werden, werden wir dich für alles Weitere kontaktieren. Du stimmst darüber hinaus zu, sämtliches Bild- und Tonmaterial unentgeltlich bereitzustellen.

Datenschutzerklärung
Alle Videos und Daten werden ausschließlich im Rahmen des Projektes „LIEBE CORONA“ verwendet und gespeichert. Nach Beendigung des Projektes werden alle private Daten gelöscht. Es werden weder Daten noch Videos an Dritte weitergegeben. Diejenigen Videos, die ausgewählt werden, werden ausschließlich im Rahmen des Projektes „LIEBE CORONA“ verwendet und gezeigt.

Kontakt: liebecorona@spielwerker.com

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